Sommercamp vom 24. bis 29. Juli 2000

Monschau. Irgendwo auf einer Anhöhe neben einem Vereinshaus des TuS Mützenich. Plötzlich: Ein Motorengeräusch - ein weiteres Team trifft ein.
Montag: Der erste Tag
Unerschrockene Ranger schleppen nasse Zeltplanen. Nebenan das Geräusch vom Einrasten eines weiteren Metallgestells. Aus dem Hintergrund ertönt es: "Eins, zwei, drei..." In den ersten Zelten müssen unter Keuchen die ersten Kolbenluftpumpen herhalten, bis auch die letzte Luftmatratze aufgepumpt ist und vor dem Regen sicher ist, der draußen tobt. So sahen die ersten Stunden in Mützenich aus. Und überhaupt: Man könnte meinen, man hätte in dieser Woche Freundschaft mit dem Regen geschlossen - schließlich wurde man so oft es nur ging von ihm durch den Tag begleitet. Aber, und irgendwo hatten die Vertreter dieser Meinung auch recht, wir sind ja Natur-Ranger. Und unter dem Aspekt sollte die kommende Woche vom 24. bis zum 29. Juli auch stehen.

Die Teams Monschau, Dormagen, Elsdorf, Rostock, Bestwig, Magdeburg, St. Wendel, Itzehoe und Cronenberg konnten sich eine Woche mit aller Kraft gegen den Regen wehren - der zugegebenermaßen zwischendurch in trockenen Phasen auch einmal freie Sicht auf die Wolken gewährte.

Nachdem nun auch die letzten Zelte bezogen waren und das letzte Mitbringsel an einem trockenem Ort untergebracht war, hieß es Essen fassen. Dieses hatten Ranger vorbereitet. Dazu gehört Salat putzen, Tisch decken und Grill betreuen. Spülen mußte jeder Ranger, ob "großer" oder "kleiner" Ranger, selber.

Müde von der teilweise sehr langen Anreise zogen sich nach und nach die Ranger in Ihre Zelte zurück und so wurde es, zur Freude der Betreuer, sehr schnell ruhig auf dem Gelände.
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