Praktische Durchführung

Innerhalb einer Weide oder- Wiesenfläche werden je nach Platzangebot eine oder mehrere „Inseln“ eingezäunt, in denen sich die Kräuter und selteneren Blütenpflanzen mit etwas anfänglicher Hilfe wieder durchsetzen können!

Aktion

eventuell „Nachhelfen mit einer Wildblumenmischung“ oder durch eigene gesammelte Wilpflanzensaaten, Vorsicht – keine Baumarktware, da sind meist nordamerikanische Vertreter unserer Gattungen darin enthalten) Zusammenarbeit mit Rieger-Hofmann (www.rieger-hofmann.de) scheint günstig.

AAA: Relief mit optischer Wirkung und Strukturvielfalt: Insbesondere die optische Gestaltung mit deutlichen Strukturen bringen Aktion, Artenvielfalt und Aufmerksamkeit!
Durch Anhäufung von Erdreich / partielles Umgraben wird das Anwachsen der Wildblumensaat erleichtert.

Das Einsetzen von Sträuchern wie z. B. Heckenrosen/ Holunder etc. bewirkt durch Schattenwurf/ Windschutzeffekte Veränderung von mikroklimatischen Bedingungen. Steinverstecke/ kleine Holzstapel oder lebende Weidenflechtelemente bewirken wiederum andere Effekte! Gemeinsam sollte das Ziel gesetzt werden, dass sich die Flächen deutlich unterscheiden und optisch ansprechend gestaltet werden – Es sind mögliche Aushängeschilder der Stiftung.

Pflegemaßnahmen Die „Rangerinseln“ können einmal jährlich gemäht/ gepflegt werden (Schlehen und Weißdorn am Rande der Inseln können auch den Neuntöter anlocken....etc.) Oder man ermöglicht bei ganzjährigen Weiden erst nach dem Aussamen aller Pflanzen einen Zugang durch das Vieh. Die Pflegemaßnahmen werden vor Ort abgestimmt.

Weitere Anregungen


Eigene Gestaltungsmöglichkeiten mit Steinhaufen/ Holzstapeln/ Sitzwarten für Falken und Bussarde (GREIFVOGELPROJEKT) oder je nach Größe mit Steinmauern/ Nisthilfen können je nach Angebot die Vielfalt noch erhöhen. Zauneidechsen, Ringelnattern oder Salamander freuen sich je nach Standort der Weide über ein neues zu Hause! Gezielte unterschiedliche Pflanzenkombinationen können bei der Erstellung mehrerer Inseln den Aspekt des gezielten Einsatzes unserer Ranger Gruppen sehr verdeutlichen. So könnten eventuell eine „Kornblumen-Mohn-Insel“, eine „Wegwarten-Johanniskraut-Variante“ oder eine „Staudenreiche Insel“ mit Nachtkerze, Wau, Königskerze und Beifuß gerade durch ihre unterschiedlichen Aspekte die biologische Vielfalt und ebenso die Aufmerksamkeit von Passanten besonders erhöhen. Kleine Bachbereiche, die an eine Weide grenzen, können möglicherweise auf diese Weise leicht „wiederbelebt“ werden, dass einige Libellen oder je nach Größe auch Singvögel neue Nischen finden.

Kombination mit andere Projekten:

Die Aktionen können nach Belieben mit dem Schmetterlingsprojekt Schwalbenschwanz oder mit anderen Projekten gekoppelt werden.
X