Das Mehlschwalbenprojekt

Mehlschwalben leiden unter Wohnungsnot. Sie finden zuwenig Baumaterial. Ferner sind sie heutzutage oft unterwünscht, weil die Menschen Verschmutzungen befürchten.
Daher helfen wir den Mehlschwalben:

1. Zunächst stellen wir den aktuellen Bestand fest und beobachten, wie sich der Mehlschwalbenbestand bei uns entwickelt. Dort wo Mehlschwalben noch an den Häusern brüten, hinterlassen wir einen Brief, in dem wir für die Mehlschwalbenfreundlichkeit danken. Das hat auch die Wirkung, dass Nester nicht so schnell entfernt werden, weil wir das ja jetzt merken.

2. Wir bieten an, künstliche Mehlschwalbennester aufzuhängen. Hierdurch können bestehende Kolonien gestärkt oder erhalten werden. Außerdem können ehemalige Brutplätze zurückgewonnen werden.

3. Dort wo Mehlschwalben stören, bringen wir gerne Kotbrettchen an, sodass die Verschmutzung verhindert werden kann. Diese Brettchen reinigen wir auch nach der Brutzeit.

4. Schwalbenhäuser: Ein Schwalbenhaus ist eine Dachkonstruktion auf einem Mast, an der man künstliche Mehlschwalbennester anbringen kann. Ähnlich wie Meisenkästen im Garten für die Meisen. Die Mehlschwalben nehmen Kunstnester sehr gerne an, da sie dadurch die Zeit für einen Neubau einsparen und so ggf. sogar zwei Bruten in einem Jahr aufziehen können. Erstaunlicherweise wurde festgestellt, dass nur wenige Mehlschwalben an ihrem Geburtshaus brüten. Sie suchen sich also nach der Rückkehr Nester / Baustellen  in der Nähe des „Elternhauses“. Im Durchschnitt siedelten sich die Weibchen über 3000 Meter und die Männchen in 1500 m Entfernung vom Geburtsort an. Die Chance, dass Mehlschwalben also künstliche Nester an einem Schwalbenhaus annehmen ist recht groß. Schwalbenhäuser bieten ferner den Vorteil, dass die Mehlschwalben hier in Kolonien brüten können, was sie sehr gerne tun. Außerdem können die Schwalben hier ungestört brüten, da sie hier geduldet sind und die Verschmutzung durch ihren Kot niemanden stört.Zwei solcher Schwalbenhäuser hat unser Team bisher errichtet.


Mehr zu den Schwalben findet ihr hier  >>> 


Folgende Seite einformiert ebenfalls sehr anschaulich, wie sich die Bedingungen für die Schwalben verändert haben. 

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