Das Greifvogelprojekt

Greifvögel begeistern die Menschen schon immer. Nicht umsonst heißen sie die „Könige der Lüfte“. Gleichzeitig gibt es aber auch immer noch Mitmenschen, die ihnen nachstellen und sie beispielsweise vergiften. Dies, weil sie die Greifvögel unberechtigterweise als Konkurrenten bei der Hasenjagd betrachten.
Unsere Greifvögel leiden vor allem unter der intensiven Landwirtschaft und der zunehmenden Verknappung der Nistmöglichkeiten. Dies beispielsweise durch den Freizeittourismus (Kletterfelsen) oder durch Gebäudesanierungen, wodurch Nischen oft verloren gehen.

Was können wir Natur-Ranger also machen?

Zum einen können wir für neue Brutplätze sorgen. Nistkästen für Turmfalken und Wanderfalken sowie Brutkörbe für Bussarde lassen sich relativ einfach anbringen.
Auch unsere nachtaktiven Greifvögel, die Eulen, profitieren von Nistkästen.

Ganz besonders wichtig ist die Erhaltung vorhandenen Brutplätze. Deshalb haben wir vom Energieversorger RWE ein altes Trafohäuschen übernommen. Dieses wird von RWE nicht mehr benötigt und könnte abgerissen werden. Dank der guten Zusammenarbeit aber bleibt der Turm erhalten. Hier brüten Schleiereulen und Turmfalken nebeneinander.

Dies zu beobachten ist natürlich für die Natur-Ranger besonders spannend. Vor allem, wenn man mit einem Nachtsichtgerät beobachtet, wie die Eulen in der Dunkelheit um den Turm fliegen und ihre Jungen mit Beute versorgen.

Der Steinkauz brütet gerne in größeren Baumhöhlen. Diese findet man besonders in alten Obstbäumen und in Kopfweiden. Daher ist es eine besondere Aufgabe, diese Bäume zu erhalten.

Wir Natur-Ranger helfen dabei! Im Winter werden Kopfweiden geschnitten, damit die knorrigen Bäume nicht unter der Last der Baumkronen auseinander brechen. An diesen Schnittstellen bilden sich gerne Baumhöhlen, die der Steinkauz für seine Jungenaufzucht nutzt.

Mehr zum Bundesprojekt Greifvögel findet Ihr auch hier  >>>

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