Sielmanns Natur-Ranger
Deutschland e.V.

Die Jugendorganisation der Heinz Sielmann-Stiftung

Newsarchiv

... was wir über die Zeit so alles gemacht haben ...
Im Focus der diesjährigen bundesweit geführten Bestandsaufnahme an Artenvielfalt stand am 04.06.2011 der zunehmend gefährdete Lebensraum Süßwasser mit seinen Flüssen, Seen, Teichen und Bächen.
"Was blüht denn da? Was krabbelt und was zirpt dort?". Im Verlauf eines dreitägigen Wochenend-Wiesencamps fern ab von der Stadt gingen Jenaer Ranger erneut auf Spurensuche, auf Entdeckungsreise im geheimnisvollem Wiesendschungel der Karstlandschaft des "Mittleren Saaletals".
"Hast du noch nie heimische Wildorchideen gesehen, so solltest du jeweils im Mai/Juni mit Jenaer Rangern ins Jenaer Leutratal gehen!"
Noch zu oft treffen wir recht sorglose Hundehalter an, die ihren geliebten Viebeiner freilaufend "Gassi" im Wald und auf Wiesen umherstomern lassen. Kaum einem dieser vermeintlichen Tierfreunde ist bewußt, welche Gefahren sie damit besonders für Kleinkinder und Wildtiere hervorrufen können.
Uns Jenaer "Sielmanns Natur-Ranger" lockt es immer verstärkter als Frühlingsdetektive mit Fotoapparat, Lupe, Bestimmungsbuch und Beobachtungstagebuch in die heimische Natur.

Jenaer Ranger als Fledermausstation

Immer wieder werden wir Jenaer Ranger angefragt und informiert, sollten Fledermäuse in ungewollte Notlagen geraten sein. Verletzten Tieren geben wir zwischenzeitliches Quartier, gesunde Tiere bringen wir umgehend in uns bekannte, witterungsgeschützte Fledermaus-Winterquartiere. Mit Mehlwürmen "peppeln" die Jungranger Frederik und Tobias unterstützt durch ihre Rangereltern diese verletzte Breitflügelfledermaus (siehe Fotos) wieder auf, bevor sie vollständig auskuriert wieder zurück ins Winterquartier zu ihren anderen gebracht werden kann. Für unsere Jungranger ist dieser hautnah erlebte Artenschutz ein spannendes, bleibendes Erlebnis.
"Wer rastet, der rostet", sagen sich Jenaer Jungranger und gehen auf Entdeckungstouren. Zahlreiche Frühlingsboten gibt es schon vor Ort zu sehen, ob in den Vorgärten, dem Außengelände des Jenaer Botanischen Gartens oder in den geschützten Edelholzwäldern an Jenas Stadtgrenzen.
Auch über die Wintermonate engagieren sich die Jenaer Ranger mit Vorortkontrollen der uns bekannten Fledermaus-Winterquartiere.
Die Jenaer Natur-Ranger sind immer mit dabei, wenn nach "Einsatz" verlangt wird. Nun wurden Vögel gezählt...
Das Team Jena war auch im Winter wieder sehr aktiv und hat sich von der Kälte nicht abschrecken lassen. 
Lest hier nach, was sie so alles auf die Beine gestellt und erlebt haben.
Auf spannende Spurensuche zur Evolution des Menschen gingen 15 Ranger unseres Jenaer Teams im Verlauf einer Tageserlebnis-Städtefahrt am 21.11.2010 im Museum für Ur- und Frühgeschichte in Weimar.
TLZ (Thüringer Landeszeitung) und OTZ (Ostthüringer Zeitung) berichten in ihrer Dienstagsausgabe von unserer Fledermausguano-Aktion in der Kirche Kahla!
Wer hätte im Vorfeld gedacht, dass wir von 9.00 bis zur Dunkelheit gegen 20.00 Uhr alle durchhalten.
Teilnehmerrekord bei diesjährigem Leutrataleinsatz,
74 Teilnehmer beteiligten sich an Wiesenpflegeaktion am 18.09.2010
Vom 10.09. bis 12.09.2010 führte die Interessengemeinschaft für Fledermausschutz in Thüringen (IFT)ihr diesjähriges dreitägiges Wochenend-Workcamp auf Schloß Neidenberga im landschaftlich reizvollen Thüringer Schiefergebirge am Hohenwarthe-Stausee durch. 5 Jenaer Ranger beteiligten sich an diesem straff geführten 18-köpfigen Fledermaus-Schulungscamp der IFT.

30. Umweltforum in Hannover

Eine tolle Öffentlichkeitsarbeit in Sachen "Aktion fledermausfreundlich!" und "Aktiv als Sielmanns Natur-Ranger", wir hoffen auch auf dich!" haben die Jenaer Ranger auf dem 30. Umweltforum in Hannover präsentiert! "Als Rahmenprogramm erlebten wir am Samstag mehrstündig den Hannoveraner Erlebnis-Zoo, abends die phantastische Schloßgartenanlage Herrenhausen mit nächtlicher Beleuchtung sowie sonntags über abgesprochenen Wechsel unseres Standpersonals in Gruppen das vielfältige Mitmach-Angebotsprogramm des Umweltforums über Tierbegegnungen, tolle physikalisch-chemische Umweltexperimente zum Mitmachen, Umweltbasteleien, Teilnahme an Spielrunden zu vollwertiger regional-/saisonalbezogener Ernährungsweise, Zahn- und Körperpflege und, und, und. Selbstgefertigte Plüschtiere und weitere Bastelarbeiten, Zimmer- und Gartenpflanzenpreise von Blumen-Tombolas nahmen unsere Ranger im Gepäck zurück nach zu Hause. Wirkungsvoll zeigte sich unser Outfit mit Fledermauskostümen."
Die Exkursion zur 11. Jenaer Fledermausnacht am vergangenen Wochenende wurde ein voller Erfolg!
Seit Jahren bieten der NABU-KV Jena als Gemeinschaftsprojekt mit den Jenaer Rangern organisiert und geführt mehrstündige Wildorchideenführungen für Naturfreunde aus Nah und Fern an. Diese gezielten Besucherlenkungen im Jenaer "Leutratal", dem bundesweit an Orchideen artenreichsten Schutzgebiet Deutschlands, erfreuen sich sehr grüßer Nachfrage. Eine zusätzlich weitere Besonderheit ist, dass Ranger, also orchideenbegeisterte Kinder und Jugendliche unseres Jenaer Teams, zahlreiche dieser mehrstündigen Orchideenwanderungen sachkundig führen. Viel Zeit setzten wir ein für die Orchideenerfassung, das Monitoring in verschiedenen Schutzgebieten im Großraum von Jena. Zusätzlich wurde mit Camcorder und Fotoapparat dokumentiert, wobei preiswürdige Naturfotos entstanden.

Was war los von Oktober bis Dezember 2009?

„Auf den Spuren vom Prof.Heinz Sielmann“

Am 6.10.2009 gedachten wir dem 3.Todestag vom Prof. Sielmann, seinem Leben, Wirken , Vermächtnis.

Mitte November erkundeten 9 unserer Ranger einige der Wirkungsstätten vom Prof. Sielmann in Duderstadt und Umgebung. So informierten sich die Ranger vor Ort auf Gut Herbigshagen, machten sie Bekanntschaft mit einem Teilstück des „Gründen Bandes“, wo einst 1988 Prof. Sielmann die Film-

Dokumentation über das Tierleben am Todesstreifen fertigte. In Licherode ging es auf Erkundungsgang im Ökologischen Schullandheim und dessen Umgebung, Quartier des Bundessommercamps 2010.


„Aktion fledermausfreundlich!“

Alljährlich suchen die Fledermäuse ihre angestammten Winterquartiere auf. Zwei bereits verlassene Fledermauswochenstubenstuben, von uns betreut, wurden von uns von Fledermauskot beräumt.


Unsere Jahresabschlussfahrt führte uns zur Landeshauptstadt Erfurt. Dort besuchten wir den Erfurter Dom, die historische Krämerbrücke, erkundeten wir das Naturkundemuseum mit seiner Arche Noah, stimmten wir uns auf dem Weihnachtsmarkt auf das nahende Weihnachtsfest ein.


Unseren Natur-Erlebnis-Garten machten wir winterfest. Gemeinsam fertigten wir kuschlige Igelhäuschen, legten wir Winterquartiere mit Geäst und Laubwerk an. Ein weiteres Insektenhotel für Wildbienen und Co. wurde errichtet, eine nachahmenswerte Ansiedlungshilfe für die kommende Frühjahrssaison.


Vorweihnachtliche Bastelarbeiten fertigten unsere Jungranger im Verlauf der wöchentlichen Clubtreffen. Eine zünftige vorweihnachtliche Feier beschießt das Kalenderjahr 2009. 

Was war los von Juli bis September 2009?

Biotopreiche Wildgartengestaltung  aus Kinderhand für Kinder und interessierte Bürger 

– Ranger für Artenreichtum im „Natur-Erlebnis-Garten“


Die erfolgreichen Projektarbeiten der Frühjahrsmonate fanden ihren Höhepunkt in den Sommermonaten mit einem Natur-Kinderfest, mit Sinneserfahrungsspielen, Teich-Safaris, Schmetterlingswiesen-Erkundungen.


Zu einem spannenden Abenteuer gestaltete sich für 8 Jenaer Ranger die Teilnahme am Bundessommercamp 2009 auf der Nordseeinsel Borkum.


Fledermausfreundlich ging es auf Entdeckungstouren in den uns betreuten Fledermauswochenstuben im Jenaer Raum. Im Auftrag der IFT leisteten Ranger wertvolle Zuarbeiten im Rahmen des landesweiten Fledermaus-Monitoring.


Zu einem besonderen Höhepunkt gestaltete sich auch in diesem Jahr die Durchführung der Jenaer Fledermausnacht im Rahmen der Europäischen Batnight (etwa 90 Besucher).


Unser mehrtägiges Wochenend-Umweltbildungsseminar im Sperbergrund zum Thema

„Biotopschutz und Biotoppflege auf Wildochideenwiesen“ vermittelte wertvolle Erkenntnisse, gab uns spannende Erlebnisse. 


Sehr zahlreich beteiligten sich die Ranger teils mit ihren Eltern und Geschwistern am diesjährigen Biotoppflegegroßeinsatz im Leutratal im Rahmen des Jenaer Freiwillligentages, einer langjährigen Gemeinschaftsaktion mit dem NABU. Mit 62 freiwilligen Biotoppflegern stellten wir auch in diesem Jahr die meisten Teilnehmer an diesem Freiwilligentag.

Was war los von April bis Juni 2009?

„Hast Du noch nie Orchideen gesehenen, so musst  Du im Mai ins Jenaer Leutratal gehen !“ 


Die Frühjahrssaison stand ganz im Zeichen unserer Wildorchideen- und Fledermausprojekte als Gemeinschaftsaktionen der SNR mit dem NABU und der Interessengemeinschaft für Fledermausschutz in Thüringen (IFT). 


So leiteten wir 14 öffentliche Wildorchideenführungen mit nahezu 350 Besuchern, beteiligten  wir uns weiterhin an Wildorchideenerkundungen des Arbeitskreises „Heimische Orchideen“ (AHO), leiteten wir 4 öffentliche Fledermausbeobachtungsabende im unmittelbarem Stadtgebiet (ca. 180 Besucher), beteiligten wir uns an dem alljährlichen Mausohr- und Hufeisennasen-Monitoring der IFT, organisierten wir einen Kinder- und Jugend-Leistungsvergleich mit Preisen „Lebensraum Kirchturm“.


Zum Bundesprojektthema „Schützenswerte Blumenwiese“ organisierten wir ein mehrtägiges Workcamp im Sperbergrund. 


Zu einem besonderer Höhepunkt gestaltete sich eine Tageserlebnisfahrt nach Leipzig mit Besuch der 360 Grad-Panoramaausstellung „Amazonien“ im alten Gasometer und des Menschenaffenhauses im Leipziger Zoo.

Was war los von Januar bis März 2009?

- Mitwirkung bei der 17. Jenaer Naturschutzwoche 2009

- Fledermausmonitoring in Winterquartieren im Auftrag der IFT (Interessengemeinschaft für Fledermausschutz in Thüringen )

- Quartiersäuberung von Fledermaussommerquartieren u. Werterhaltungsmaßnahmen

- Naturschutzschulung der Ranger

- Frühblüherwanderungen zu Winterlingen, Märzenbecher, Frühlingsadonisröschen

- Beteiligung an der NAJU-Aktion „Erlebter Frühling“ mit Beobachtungstagebüchern, Fotobelegen u. Bastelexponaten

- Orchideenvorwanderung (Gemeinschaftsprojekt SNR, NABU-Jena , AHO/ Arbeitskreis „Heimische Orchideen“)

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