Aktuelles aus dem IV. Quartal 2011

Um unseren Vögeln am Burgturmetwas gutes zu tun, haben wir die Schießscharten ausgemessen um dort Plastescheiben einzusetzen. Es herrscht dort oben sehr starker Durchzug und die Vögel haben daher die Nistplätze aufgegeben. Wir hoffen sehr, dass nach dem Umbau unsere Turmfalken und Dohlen in den Nischen wieder brüten. Ende Oktober nahmen die Frechdachse und Ranger,teilweise mit ihren Eltern, an einer geführten Wanderung ins Wolfsrevier in der Ueckermünder Heide teil. Der Direktor des Ueckermünder Tierparks Herr Zapka begrüßte alle recht herzlich und Forstinspektor Herr Jüttner führte die Exkursion. Wir haben sehr viel neues von unserem Wolf erfahren, neue Fotos gesehen, die mit einer Infrarotkamera geschossen wurden. Herr Dinse von der Naturparkverwaltunghatte auch noch einige Felle von Waldtieren dabei, so dass man sich auch mal mit einem "Pelz" schmücken konnte. Danke auch den Eltern, die den Transport übernommen haben. Der Höhepunkt: "Wir haben Wolfsspuren gefunden!"
Klar, dass wir im nächsten Jahr wieder dabei sind.
Ein großes Dankeschön den Veranstaltern.
Unsere Jahresabschlußfahrt führte uns in das Meereskundemuseum nach Stralsund.
Es ist schon überwältigend, wenn man vor den Riesenaquarien steht.
Da die "Erbauer" der Fledermauskästen beim Anbringen nicht mitkommen konnten, haben wir mit ihnen noch im November einen Ausflug in die Caselower Heide gemacht.
Die Kinder waren sehr stolz, dass ihre Kästen dort aufgehängt wurden.


Aktuelles aus dem III. Quartal 2011

Im III. Quartal wurde der Vorschlag unterbreitet, die Samen
für unsere Wildblumenwiese selbst zu sammeln. Mit Stoffbeutel
bewaffnet suchten wir die Wiesenflächen ab, die uns genug Samen
lieferten. Da kommt man ganz schön ins Staunen, was so alles zusammenkommt. Die Samen wurden anschließend zum Trocknen
ausgebreitet.
Während unseres Workshops im April wurde auch ein Insektenhotel
für unsere polnischen Freunde begonnen. Dieses ist nun fertig und wurde unseren Mitstreitern übergeben.
Bei einem Besuch an der Stettiner Schule zeigte man uns stolz, dass alles mit viel Liebe dort errichtet und aufgestellt wurde. Nun erfahren auch die polnischen Kinder etwas die Sielmanns Natur-Ranger und welche Arbeit sie auf dem Gebiet des Naturschutzes leisten.

Wir wünschen uns weiterhin so eine dufte Zusammenarbeit.
Eine Wanderung mit einem Wiesenquiz führten wir im Sommer durch.
Es war erstaunlich, was so manche Frechdachse und Ranger finden und auch wissen.
Im September erhielten wir eine nicht so positive Nachricht.
Wir müssen unser gerade bezogenes Domizil an der Burganlage
räumen, weil dort Sanierungsaarbeiten über den Denkmalschutz
durchgeführt werden sollen.
Das hieß alles an Möbel, Tische, Stühle, Regale und andere Materialien
auseinander bauen und ab in den Keller.
Das war für alle sehr schwer. Wir hoffen ja, dass wir Anfang Januar
erst einmal wieder einziehen können.
Bis dahin treffen wir uns in der Natur oder bei unseren Teamleitern Cordula und Dieter zu Hause.


Aktuelles aus dem II. Quartal 2011
Der Besuch einer Kiesgrube, die renaturiert wird,

war eine besondere Herausforderung.
Nicht nur, dass sie unsere besonderen Kletterkünste
abforderte, nein, sie bot auch noch eine menge
Frühlingsblüher und Insekten zu dieser Jahreszeit.
Einige Wasservögel waren ebenfalls schon
eingetroffen. Neben vielen Arten die wir ja schon kannten,
gesellten sich neue Arten. Bei vielen Pflanzen musste
auch das Bestimmungsbuch helfen. Vom 16.04. – 20.04.2011
fand in der Jugendbegegnungsstätte Plöwen unser erster
Workshop zur biologischen Artenvielfalt unter dem Motto
„Kinder machen Vielfalt“ statt. Gemeinsam mit unserer

befreundeten Klasse der 74. Schule in Stettin verbrachten
wir dort 4 Tage und konnten vieles über die Artenvielfalt und
deren Schutz erfahren. Jeder erhielt eine Arbeitsmappe
mit Unterlagen, Ablaufplan und Lehrmaterialien.
Gearbeitet wurde in Gruppen mit deutschen und
polnischen Kindern. Das spornte auch an, denn jede

Gruppe wollte gut sein. Am Dienstag kam unser
Karl-Heinz Jung und zeigte uns, wie er Insektenhotels
zur Beschilderung der Jacobswege baut. Das war
Ansporn und so bauten wir gemeinsam eins für unseren
Treffpunkt an der Burg Löcknitz. Für den Fledermausschutz
hatten uns die Kinder der Randow-Schule
(Schule zur individuellen Lebensbewältigung)
Fledermauskästen gebaut. Diese sollten auf Vorschlag
der Unteren Naturschutzbehörde in der Caselower Heide
(Buchenwald) angebracht werden. Leider konnten
die Kinder der Schule nicht mitkommen. Da man aber
verkehrstechnisch dort schlecht hinkommt, beluden wir

einen Kremserwagen und los ging es mit Pferd und Wagen.
Mit Becherlupe und Bestimmungsbuch bestückt, ging es
in die Randowwiesen. Wir wollten doch mal untersuchen,
welche Insekten an den zahlreichen Blüten in der Wiese
vorkommen. Auch eine Bebauungsfläche wurde
untersucht und zu unserem Erstaunen kamen dort
mehr Hummelarten, Schmetterlinge und vor allem
Wildbienen vor, als wir vermutet hatten.
Wir waren uns einig, Nisthilfen müssen her.

Aktuelles aus dem I. Quartal 2011

Im Januar haben wir noch einmal kräftig aufgeräumt, da noch viele Gegenstände in anderen Räumen lagerten. Da es kalt war, haben wir dann auch Verschnaufpausen und Aufwärmpausen eingelegt. Einen Schrank müssen wir noch aufbauen, dann haben wir es geschafft. Nun gefallen uns die Räume schon ganz gut. Im hinteren Raum können wir angefertigte Nistkästen und Nisthilfen lagern. Einige „Schaulustige“ kamen vorbei, vielleicht werden sie ja Mitglied in unserem Team.

Zum Anfang des Jahres kontrollierten wir auch unsere „Biberplätze“. Waren es im Jahre 2009 noch 2 mögliche Standorte, so sind es doch 2011 schon 6 Standorte. Man erkennt die Plätze schon immer daran, dass neue Bäume „gefällt“ und Flächen niedergetreten sind, wo früher nichts war. Nach der Exkursion hatten wir noch etwas Zeit einen Kontrollgang im Gewölbekeller der Burg durchzuführen, um zu schauen ob bei unseren Fledermäusen alles in Ordnung ist. Eine hatte sich wohl „verflogen“ und wir verließen sofort das Gewölbe.

Seit August des vorigen Jahres hing unsere Fledermausausstellung. Nun wurde es Zeit, sie abzubauen. Der Heimat- und Burgverein wird jetzt dort ausstellen. Für den Herbst ist eine Ausstellung mit dem Thema „Willkommen Wolf“ geplant. Nachdem alles verpackt war, stellte Jürgen noch einige Fragen über das Leben und Verhalten unserer Fledermäuse um zu hören, ob auch etwas behalten wurde. Unsere Frechdachse und Ranger wussten aber gut bescheid.

Im März wurden noch eine Menge Nistkästen und Nisthilfen zusammen gebaut, um sie noch rechtzeitig auszubringen. Die Meisen und Spatzen trällerten und tschilpten schon mächtig umher. Vorbereitet wurde aber auch unser Workshop „Kinder machen Vielfalt“ zum Erhalt der biologischen Artenvielfalt. Letzte Absprachen mussten mit unseren polnischen Freunden geführt werden, damit später nichts schief geht. Alle freuen sich schon auf das Treffen.