Und im Winter?

„Lakoh Witschoka – Die Lebensweise der Lakota“. Das gesamte Team der Overather Natur-Ranger erhielt in den vergangenen zwei Jahren einen beeindruckenden Einblick in die Kultur und die Grundlagen der Lebensphilosophie der Lakota-Indianer. 

Die Kinder und Jugendlichen sowie die beteiligten Erwachsenen lernten viel über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Lebens in einer privilegierten, technisierten und reichen Gesellschaft wie in Deutschland im Vergleich zu der auch heute rassistisch unterdrückten sowie unterprivilegierten Minderheit der US-amerikanischen Ureinwohner. 
Darüber hinaus hinterließen die tiefen Einsichten und Einstellungen der indigenen Lebensphilosophie einen nachhaltigen Eindruck und werden sicher noch viele Jahre nachwirken. 
Uns lieb gewonnene Traditionen wird das Overather Team der Sielmanns Natur-Ranger nach wie vor pflegen, wie die Schwitzhütten-Zeremonie, die gemeinschaftlichen Aktivitäten im Tipi, das aktive Leben in und mit der Natur, das viel aufmerksamere Beobachten sowie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und respektvoller mit den Mitmenschen, Mitgeschöpfen und der uns umgebenden Natur umzugehen. 

Wir danken Levi Eaglefeather und seiner Familie von Herzen für die viele Zeit, die sie mit uns verbracht haben. 
Wir danken für die unglaublich vielen Eindrücke und Einsichten, die unsere Herzen, Köpfe und Seelen tief berührt haben. 

Pilamaya yelo – Danke! 
Hau mitakuye oyasin – Wir sind alle verwandt! 

Als Lektion aus den Lehren von Levi Eaglefeather haben wir das Overather Team der Sielmanns Natur-Ranger strikt in Untergruppen unterteilt, die sich nun separat voneinander treffen. 
Neben den Frechdachsen und den männlichen Natur-Rangern über zwölf Jahren haben wir eine Mädchengruppe etabliert. Männliche und weibliche Natur-Ranger werden sich nur noch selten anlässlich von Treffen mit der Gesamtgruppe sehen. Die Teamleitung hat die Erfahrung gemacht, dass die Arbeit in diesen Untergruppen viel effektiver ist. Die Kinder und Jugendlichen lassen sich in dieser Form nicht mehr durch pre- und peripubertäre Konflikte der eigentlichen Arbeit als Natur-Ranger ablenken. 
Daher haben sich im letzten Quartal des Jahres die Gruppen mit folgenden Aktivitäten beschäftigt: 

Frechdachsgruppe den Umgang mit manuellen Werkzeugen lernen kleine Transportaufgaben wie Material- und Erdbewegungen logistisch lösen die Heimat und ihre Geschichte spielerisch besser kennen lernen auf Natur-Patrouille und -Expedition gehen sich mit den Aufgaben uns Pflichten eines Rangers beschäftigen 

Rangergruppe - männlich den Umgang mit Pferden lernen eigenständig Gelände unter Naturschutzaspekten erkunden Verantwortung für jüngere Natur-Ranger übernehmen für die Einhaltung des Naturschutzes in Schutzgebieten sorgen die Heimat und ihre Geschichte besser kennen lernen sich mit den Aufgaben uns Pflichten eines Rangers intensiv beschäftigen 

Rangergruppe - weiblich den Umgang mit Pferden lernen und reiten eigenständig Gelände unter Naturschutzaspekten erkunden Verantwortung für jüngere Natur-Ranger übernehmen kreative und feinmotorische Fähigkeiten verbessern die Heimat und ihre Geschichte besser kennen lernen


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