Sielmanns Natur-Ranger
Deutschland e.V.

Die Jugendorganisation der Heinz Sielmann-Stiftung

Willkommen auf unseren Teamseiten

Hallo! Ich bin Olaf! Ich bin eine Eidechse und wohne in den Weinbergen in Keltern. Das liegt bei Pforzheim.
Hier haben sich seit dem 20. Juni 2010 14 Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren und zwei Teamleiter zusammengeschlossen, um die Natur vor ihrer und meiner Tür kennenzulernen und sich für sie einzusetzen.
Sie treffen sich samstags alle zwei Wochen auf ihrem Grundstück in Keltern, gar nicht weit weg von meinen Weinbergen.
Hier gibt es viel zu tun: Die Brombeer- und Rosenranken werden regelmäßig entfernt, damit die Streuobstwiese nicht verbuscht, die Apfelbäume müssen geschnitten und die Wege freigehalten werden.

Bei der Apfelernte merken alle, dass sich die Mühe lohnt. Interessant ist es auch für die Ranger, den Apfelbaum das ganze Jahr hindurch zu beobachten und kennenzulernen - mit den Winterknospen, den ersten Blättern, den Blüten und den Früchten. Zwischen den Bäumen wachsen auf der Wiese viele unterschiedliche Blumen, die die Ranger mit ihren Natur-Büchern bestimmen und kennenlernen.

Die Ranger beobachten und bestimmen Vögel und Insekten und untersuchen Tierspuren von Säugetieren, die sich auf dem Grundstück aufhalten oder es durchqueren, sich aber nicht blicken lassen. Und oft wird nach dem Lernen oder nach der Arbeit noch ein Feuer angefacht und gegrillt.

Aber die Ranger bleiben nicht nur auf dem Grundstück. Sie machen auch Exkursionen in Wälder, sie untersuchen Bäche und Tümpel, sie bestimmen Blumen auf Wiesen, sie informieren die Bewohner von Keltern über bedrohte Tierarten und über ihre eigene Arbeit und sie pflegen meine alte Natursteinmauer in den Weinbergen von Keltern. Dort schneiden sie die Ranken weg, damit ich mich wieder auf den alten Steinen mit Sonnenenergie für die Jagd aufladen kann.



















Unserem Team Pforzheim / Keltern wurde in der Gemeinde Keltern von einem Ortsansässigen eine verwilderte Apfelbaumplantage zur Verfügung gestellt. Auf der vorderen Hälfte befindet sich unsere Streuobstwiese, die wir entsprechend pflegen; den wesentlich stärker verwilderten hinteren Bereich überlassen wir weitgehend der Natur. Hier halten wir labyrinthartig mehrere Wege frei, damit unsere Ranger auch hier die Natur beobachten und kennen lernen können.
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