Sielmanns Natur-Ranger
Deutschland e.V.
Die Jugendorganisation der Heinz Sielmann-Stiftung
Unsere Aktionen zwischen April und Juni 2010
im Mai: Erste Hilfe Kurs für Ranger: Im Rahmen unserer Ragerausbildung habe wir an einen Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen. Der Erste-Hilfe-Kurs wurde speziell für uns Ranger in freier Natur durchgeführt. Themen waren: Wie verhalte ich mich bei einem Unfall richtig. Bau einer Trage mit Mitteln aus dem Wald. Verbände, Pressverbände, Arm-schlinge, Brüche behandeln. Erste Hilfe, stabile Seitenlage, Beatmung usw. Das ganze war sehr praxisnahe aufgebaut. Es wurde auch sehr viel geübt. Zu guter Letzt wurden Unfälle nachgestellt und die Kinder konnten das gelernte in der Praxis anwenden. Mit Schminke, viel Blut und Verbänden dauerte das ganze fast 4 Stunden. Zum Abschluss gab es noch Würstchen und Getränke. im Juni: Fotokurs: Ein Ranger sollte wissen, wie man gute Naturbilder aufnehmen kann. Aus diesem Grund haben wir zusammen mit Frank Lehmann 2 Tage lang einen Fotokurs durchgeführt. Am Ende des zweiten Tages wurden alle Bilder durch eine Jury bewertet und die besten drei Bilder mit einen Buchpreis belohnt. Ziel des Fotokurses war weniger die Theorie, sondern Objekt erkennen Objekt richtig in Szene setzen. Richtige Einstellung der Kamera. Es sind viele sehr gute Bilder herausgekommen. Danke an Frank Lehmann. Hat er ganz toll gemacht. und außerdem: Im Frühjahr werden bei Mäharbeiten immer Rehkitze durch den Mäher verletzt oder gelötet. Ein Landwirt hat uns angesprochen, ob wir am Vorabend durch die Wiesen gehen und die kleinen Kitze herausholen würden. Natürlich waren wir sofort dabei. War aber eine anstrengende Sache. Das erste mal waren wir mit 5 Personen ganze 4 Stunden unterwegs. Beim zweitenmal hatten wir schon Übung und das ganze dauerte nur noch zwei Stunden. Der Ablauf ist folgender. Die Ranger gehen in einem Abstand von ca. 5m die komplette Wiese ab. Finder man ein Rehkitz wird dies mit Grasbüscheln hochgehoben und an einem sicheren Ort am Rande der Wiese abgesetzt. Man kann sich kaum vorstellen, dass die Kitze einfach liegenbleiben und man plötzlich vor ihnen steht. Man muss jedoch aufpassen,dass man das Rehkitz nicht mit bloßen Händen oder auch mit seiner Kleidung berührt. Das Kitz würde nach Mensch riechen, und die Mutter würde es nicht mehr annehmen Die beiden Aktionen waren sehr erfolgreich. In den Wiesen waren jedes Jahr 8 bis 12 Rehkitze zu Tode gemäht worden. Nach unserer Aktion wurde nur ein Kitz erfasst und getötet.
Habt Ihr Lust bekommen unser Team zu unterstützen? Dann meldet Euch doch einfach. Wir stehen Euch gerne bei allen Fragen zur Verfügung!
Zum Kontaktformular
Zum Kontaktformular