Bau einer Kräuterspirale

Wir wollten eine Kräuterspirale bauen. Dazu studierten wir viele Kräuterbücher. Also erkannten wir, das die Kräuterspirale dreidimensional und spiralförmig gebaut werden soll. Sie wird von Steinen umgrenzt, von der Mitte hin schneckenförmig ansteigend

Die Spirale wird nach Süden ausgerichtet und ist mit unterschiedlichen Böden gefüllt. So bekommen unsere Kräuter ganz artgerechte Standorte. Eine Salbeipflanze (Salvia) mag beispielsweise den trockenen, nährstoffarmen Hügel. Wir hielten die strikte Nord/Süd- Ausrichtung ein. Dadurch gibt es eine Verteilung von Wärme und Kühle und von Licht und Schatten. Sonnenenergie wird optimal ausgenutzt. Die Steine schaffen ein Kleinklima, weil sie tagsüber die Sonnenwärme speichern. 


Der Kern unserer Kräuterpirale besteht aus alten Dachziegeln. Einige kleine Ranger hatten sehr viel Spaß am Zerkleinern. Jeder Ranger arbeitete nach seinen Kräften. Wir hielten uns an die vorher gefertigte Bauzeichnung. 

Zum Schluss legt5en wir eine kleinen Teich am südlich gelegenen Fuß der Kräuterspirale an. Das Wasser reflektiert Sonnenlicht und kann später im Herbst Nachtfröste mildern. 

Behutsam bepflanzten wir die Kräuterspirale und diskutierten so manches Mal über den geeigneten       Standort.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass bei den neuen Pflanzungen bei jedem Wetter gegossen werden muss- auch bei Regen.

Natürlich sind wir stolz auf unser fertiges Werk! Wir haben uns auch richtig Mühe gegeben. Denn bei unseren Treffen möchten wir - wir haben immer Hunger – einfache Kräutergerichte herstellen beispielsweise  Kräuterquark mit Kartoffeln oder Kräuteromelett . Wir werden Kräuter sammeln und trocknen und auch Tees zubereiten. Unsere Kräuter werden sich verändern, einige Kräuter werden Blüten bekommen. Manche Blüten kann man essen, mache sind für Duftsäckchen geeignet,  viele sind zum Staunen da oder zum Malen. Hast du schon mal eine Rukolablüte gesehen? - Es gibt bestimmt viele spannende Entdeckungen!






















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