Metamorphose

Die Verwandlung des Schmetterlings

Nach diesem „Einführungstreffen“ sind alle Ranger auf dem neuesten Stand der Forschung und bereit, alle Entwicklungsstufen vom Ei bis zum fertigen Schmetterling kennenzulernen. Am Silbersee haben die Teamleiter 

deshalb schon in der Woche vor dem nächsten Treffen Raupen gesammelt, darunter zum Beispiel die Raupe der Pfaffenhütchen-Gespinstmotte.

Wir hoffen, dass kein Garten eines Lesers dieser Seite in der nächsten Zeit von diesem Insekt heimgesucht wird. Aber  die weißen Raupen, die manchmal ganze Bäume in ihrem Gespinst einhüllen, waren die einzigen, die gefunden werden konnte. 

Jeder Ranger erstellte in seinem zu einem Terrarium umfunktionierten Marmeladenglas in liebevoller Kleinarbeit einen vorübergehenden Lebensraum für sein Tier, das nach der Verpuppung hoffentlich wohlerzogen ist und unsere Obstbäume in Zukunft in Ruhe lässt.

Als Abschluss des Themas besuchten alle Ranger den Luisenpark Mannheim. Eine Kolonne von insgesamt 26 Fahrern, Teamern und Kindern drängte natürlich als erstes ins Schmetterlingshaus, um die riesigen exotischen Exemplare zu bestaunen, die in allen Farben schillernd umherflatterten.

Es war ein toller Vormittag! Das erste Mal seit Tagen, dass es der Sonne gelang, den Boden zu trocknen. Und so stand unserem ausgedehnten Picknick nichts mehr im Weg. Außer der Tatsache, dass wir ja auch noch ins Tropenhaus, auf den Barfußpfad, an den See, ins Chinahaus und auf den Burgspielplatz wollten.

Leider war nicht für alles Zeit, aber allein das Gefühl, einen waschechten Bananenfalter auf der Schulter sitzen zu haben,  war die Reise schon wert.