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Das Schulinsektenhaus

Das Schulinsektenhaus Projekt setzt den primären Fokus auf Umweltbildung und Monitoring. Zusätzlich wird die ortsansässige Population der Insekten an jeder Schule/Verein durch die Nisthilfen unterstützt.

Das Projekt ist lehrreich und benötigt kaum Aufwand. Die Nisthilfen werden einmal montiert. Das geht ganz einfach und ist von ungeheurem Wert. Während des Frühjahrs können die Sielmanns Naturranger auf dem Gelände der Kaiserbachermühle beobachten, wie die Nisthilfen besiedelt werden. Ihre Bewohner haben verschiedene nützliche Eigenschaften wie Bestäubung und Schadinsektenkontrolle, und können damit auch dem Schulgarten dienen.

Eine Nisthilfe sollte dauerhaft an auf dem Vereinsgelände verbleiben, um den Aufbau der lokalen Insektenpopulation zu ermöglichen und könnte zu schulinternen Analysen oder Tagebucheinträgen inspirieren.

Um flächendeckend und langfristig Daten über Bestäuber wie Wildbienen und weitere Insekten zu sammeln, kooperieren SchülerInnen des UWC Robert Bosch College mit ForscherInnen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Nach jeder Sommersaison wird eine Nisthilfe an die Forschergruppe, bestehend aus WissenschaftlerInnen und SchülerInnen, in Freiburg zurückgesendet. Dort werden die Art und Anzahl der vorkommenden Insekten für jeden Standort analysiert.

So können beispielsweise die Ausbreitung neuer Arten, Nahrungsgewohnheiten und  Verbreitungsgrenzen erfasst werden. Werden diese Beobachtungen über einen langen Zeitraum durchgeführt, können  Populationstrends erfasst werden und wir können dazu beitragen, die Ursachen des Insektenrückgangs zu identifizieren. 

Analyse der Insektennester

Durch die Teilnahme vieler Schulen/Vereine deutschlandweit wird sich eine große Anzahl an LehrerInnen, Pädagogen und vor allem SchülerInnen mit dem Thema Insektensterben befassen. Die Teilnehmenden eignen sich auf diese Weise angewandtes Wissen über unsere heimischen Bienen, Wespen und weiteren Insekten an. Sie lernen nicht nur deren Lebensweise kennen sondern werden darüber hinaus auch für die Bedeutung von Insekten in funktionierenden Ökosystemen sensibilisiert.

Wussten Sie, dass genau die verwendeten Nisthilfen seit über 20 Jahren in der ökologischen Forschung als Indikatoren für Artenvielfalt genutzt werden?

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